Neuheiten von RESTUBE
Neues Einsatzmittel für die Wasserrettung
Wasserrettungstools des deutschen Herstellers RESTUBE stehen bei zahlreichen Rettungsorganisationen weltweit im Einsatz. Nun hat das Unternehmen eine Neuheit für Profiretter lanciert.
Vor gut drei Jahren (siehe BLAULICHT 01-2023) stellten wir die von der 2012 gegründeten RESTUBE GMBH speziell für Profiretter entwickelten Rettungsmittel «RESTUBE AUTOMATIC 75» und «RESTUBE LIFEGUARD» vor. Diese werden sowohl bei auf die Wasserrettung spezialisierten Institutionen wie der SLRG und Gliederungen der DLRG als auch bei anderen Blaulichtkräften in aller Welt mit grossem Erfolg eingesetzt. Anwenderbeispiele sind die Polizei und die
Feuerwehr von New York (NYPD und FDNY), die britische Royal Life Saving Society UK (RLSS UK), die ADAC- und die DRF-Luftrettung, die Fliegerstaffel der deutschen Bundespolizei sowie auch die Kantonspolizei Thurgau.
Das 145 Zentimeter lange Distanz-Rettungsmittel «RESTUBE AUTOMATIC 180» eignet sich dank 180 N Auftriebskraft und sieben Halteschlaufen für die Erstversorgung von bis zu vier Personen.© zVg
Kooperation mit SLRG und BfU
In der Schweiz kooperiert RESTUBE seit rund fünf Jahren überdies mit der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) und der BfU (Beratungsstelle für Unfallverhütung). Seither wurden im Rahmen von Präventionsmassnahmen bereits mehr als 8’000 RESTUBE-Bojen eingesetzt – insbesondere mit Blick auf das sichere Flussschwimmen. So entwickelte das Unternehmen für das Berner Projekt «Aare you safe?» die Sicherheitsboje «Aare Restube» mit optimiertem Auslösemechanismus und Solltrennstelle für maximale Sicherheit in fliessenden Gewässern. Diese ist nach wie vor für 65 Franken (inkl. CO2-Kartusche und Ersatzpatrone) im Webstore der Stadt Bern (Suchbegriff «Aare», Direktlink: www.bern.ch/themen/sicherheit/pravention/aare-you-safe/produkte) erhältlich.
RESTUBE AUTOMATIC 180 – solo oder als Bundle
Ganz neu im Portfolio von RESTUBE ist das in Kooperation mit Spezialisten von NYPD und FDNY speziell für den professionellen Einsatz (Feuerwehr, Polizei, Wasserrettung) entwickelte Distanzrettungsmittel «RESTUBE AUTOMATIC 180». In Ergänzung zu dem für Einzelpersonenrettung konzipierten Modell «RESTUBE AUTOMATIC 75» mit 75 N Auftriebskraft und 65 Zentimeter Länge bietet das neue Rettungswurfgerät stattliche 180 N Auftriebskraft, 145 Zentimeter Länge und sieben stabile Halteschlaufen. Damit hat es ausreichend Auftrieb für die Erstversorgung von bis zu vier im Wasser in Not geratenen Personen.
Beide Modelle (AUTOMATIC 75 und 180) werden aus sicherer Distanz (Ufer, Boot, Hubschrauber oder Drohne) eingesetzt. Kommen die Rettungswurfgeräte in Kontakt mit der Wasseroberfläche, werden sie automatisch aktiviert und mithilfe einer integrierten, aber auswechselbaren CO2-Patrone blitzschnell aufgeblasen. Nach einem Einsatz sind sie – gut getrocknet sowie bestückt mit einer neuen Patrone und einem neuen Wasser-Aktivator – wieder parat für den nächsten Einsatz. Während das 75-N-Modell mit einer 16-Gramm-CO2-Patrone arbeitet und 245 Gramm wiegt, benötigt das 560 Gramm schwere Modell «RESTUBE AUTOMATIC 180» eine 38-Gramm-CO2-Patrone.
Zudem ist das grössere Modell optional auch als Bundle mit einem «°hf Weasel»-Wurfsack mit schwimmfähiger 18-Meter-Leine erhältlich. So werden zwei bewährte Rettungssysteme zu einer leistungsstarken Einheit kombiniert: Die zu rettenden Personen können sich an der starken Auftriebshilfe festhalten – und die Rettungskräfte können sie mitsamt dieser kontrolliert ans Ufer oder ans Boot heranziehen und bergen. Das Kombisystem ist zudem gemäss der Bodensee-Schifffahrts-Ordnung (BSO) offiziell als Rettungswurfgerät zugelassen und stellt damit eine kompakte Alternative zum herkömmlichen Rettungsring in der Freizeitschifffahrt in der Schweiz, Österreich und am Bodensee dar.
Optional ist das «RESTUBE AUTOMATIC 180» auch als Bundle mit einem «°hf Weasel»-Wurfsack und schwimmfähiger 18-Meter-Leine erhältlich.© zVg
Spannende Entwicklungsprojekte
Noch nicht serienreif, aber in der Entwicklung befindlich sind weitere Einsatzmittel von RESTUBE. Zwei besonders spannende Projekte im Profianwender-Segment sind Rettungswesten für Einsatzkräfte sowie eine speziell für die Wasserrettung entwickelte Drohne «made in Germany».
Mustermetrik für Tests im realen Umfeld
Blaulichtkräfte, die Interesse an Rettungsmitteln von RESTUBE haben, müssen die Katze nicht im Sack kaufen, sondern können diese im Vorfeld einer Beschaffung kostenfrei im eigenen Einsatzumfeld testen. Mustergeräte für eine unverbindliche und kostenfreie Erprobung können über den abgebildeten QR-Code angefordert werden. So wird eine realistische Bewertung unter den im jeweiligen Einsatzraum herrschenden Bedingungen ermöglicht und die Einsatzkräfte gewinnen im Rahmen der Erprobungen bereits wichtiges Vertrauen in die Anwendung der Rettungstools.
Das RESTUBE AUTOMATIC 180 wiegt 560 Gramm.© zVg
Interessierte Schweizer Institutionen wenden sich für weitere Informationen zu den Produkten und BORS-Services von RESTUBE an: Matthias Meier von der
First-Responder.ch GmbH in 8136 Gattikon
Telefon 076 428 11 44
www.first-responder.ch