«pak-ex» von DermaPurge GmbH
«PAK» – die unterschätzte Krebsgefahr
Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz «PAK», sind krebserregend – und eine Gesundheitsgefahr für Feuerwehrkräfte. Während Reinigungstücher und Duschgel wenig wirksam sind, entfernt «pak-ex» Hautkontaminationen durch PAK fast vollständig.
Feuerwehrkräfte haben einen gefährlichen Beruf – und sind einem erhöhten Krebsrisiko ausgesetzt. Im Jahr 2022 hat die IARC, eine Unterorganisation der WHO, die Berufstätigkeit der Feuerwehrkräfte von «möglicherweise krebserregend» (Kategorie 2b) auf «bekannterweise krebserregend» (Kategorie 1a) hochgestuft. Das ist die höchstmögliche Gefahreneinstufung.
Eine besondere Gefahr stellen dabei polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) dar. Diese entstehen bei allen unvollständigen Verbrennungsvorgängen (ihre Stoffgruppe umfasst rund 10’000 Verbindungen) und sie sind nachgewiesen krebserregend. Zudem können sie nicht nur durch Einatmen oder Verschlucken in den menschlichen Körper gelangen, sondern – weil sie lipophil, also in Wasser schlecht, in Fetten oder Ölen hingegen gut löslich sind – auch über die Haut. Dies ist ein grosses Problem, denn PAK sind nicht einfach mit Wasser und Seife abwaschbar.
Die potenzielle Kontamination mit PAK ist ein grosses Risiko für Feuerwehrkräfte und – im Fall einer Verschleppung – auch für Dritte.© shutterstock.com
Einsatzkleidung schützt nicht zu 100 Prozent …
Das Hauptrisiko für PAK-Kontaminationen liegt in unsicherem Arbeiten – ohne Handschuhe, ohne Maske, beim unvorsichtigen Ausziehen kontaminierter PSA, beim (versehentlichen) Kontakt mit kontaminierten Oberflächen oder beim Verschleppen von Schmutz in Weissbereiche.
Allerdings spielen auch unvermeidliche «Undichtigkeiten» der Einsatzkleidung eine grosse Rolle: An allen Übergangsstellen der PSA, also Ärmel/Handschuh, Hals/Maske, Jacke/Hose und Hose/Stiefel, dringen Rauchgase – und damit auch PAK – ein und schlagen sich auf der Haut nieder. Eindrücklich illustriert wurde dieser Effekt bereits im Jahr 2015 in der «FAST»-Studie (Fluorescent Aerosol Screening Test) von RTI International. In dieser wurde eine Person in Einsatzkleidung und Atemschutzmaske einem mit fluoreszierenden, 2,5 μm kleinen Silikat-Partikeln angereicherten Modellrauch ausgesetzt. Anschliessend wurden die entstandenen Hautkontaminationen mit UV-Licht sichtbar gemacht. Dabei zeigte sich, dass an allen Übergangsstellen Kontaminationen auftreten.
… und PAK und Russ sind zwei Paar Schuhe!
Ein weiteres Risiko für PAK-Kontaminationen ist die Tatsache, dass PAK stark an Russ, Staub und Oberflächen (auch Haut) haften – und unter Tageslicht nicht sichtbar sind. Entsprechend können sie auch auf vermeintlich «sauberen» Oberflächen und Hautpartien vorhanden sein.
Abwischen hilft wenig, Abwaschen ist schwierig und risikobehaftet Einfach abwischen kann man PAK leider nicht. Selbst moderne «Dekontaminationstücher» entfernen Tests zufolge meist weniger als ein Viertel der auf der Haut anhaftenden PAK. Ebenfalls eine äusserst trügerische Sicherheit bieten Seife oder konventionelle Duschgels. Einerseits entfernen auch diese meist weniger als die Hälfte der anhaftenden PAK, andererseits enthalten sie oft penetrationsfördernde Wirkstoffe (z. B. Alkohole, Säuren, Glycerin) und sind so wirkungsträge, dass sie in Kombination mit sehr warmem bis heissem Wasser genutzt werden müssen. Die Folge: Die Poren der Haut öffnen sich beim Waschen und die natürliche Hautbarriere wird geschwächt. Dadurch kommt es zum «Wash-in-Effekt»: Die auf der Haut befindlichen PAK dringen bis zu vier Mal leichter in die Haut ein.
Das Hautreinigungsmittel «pak-ex» entfernt mindestens 96 Prozent der anhaftenden PAK.© Hersteller; JP Gansewendt Photography
«pak-ex» entfernt PAK zu 96 Prozent – ohne «Wash-in-Effekt»
Mit «pak-ex», entwickelt und hergestellt von der DermaPurge GmbH aus Dresden (siehe Box), gibt es ein spezielles Hautreinigungsmittel für die schonende, aber effektive Entfernung von PAK-Kontaminationen. Das Waschmittel verzichtet auf Seife, Reibekörper, Alkohol, Lösungsmittel und Duftstoffe, ist pH-hautneutral und auch mit kaltem bis lauwarmem Wasser hochwirksam. Seine Reinigungswirkung beruht auf Tonmineralien, die PAK und Russ sofort binden – und leicht abwaschbar machen, noch ehe sie in die Haut eindringen. Laborversuche an einem mit einer definierten Menge PAK kontaminierten Schweinehaut-modell zeigten: Während bei der Verwendung von Seife kaum mehr als 40 Prozent und mit Dekontaminationstüchern sogar weniger als 25 Prozent der PAK entfernt werden, beträgt die Reinigungswirkung von «pak-ex» mindestens 96 Prozent.
Die «FAST»-Studie zeigte auf, dass PAK an den Übergängen der Einsatzkleidung bis auf die Haut durchdringen können.© RTI International
Ausnahmefall «biologische Kontamination»
Auch wenn Seife, Tücher und Desinfektionsmittel zur Entfernung von PAK ungeeignet sind, haben sie nach wie vor ihre Berechtigung, wenn Einsatzkräfte oder andere Personen mit biologischem Material wie Blut, Körperflüssigkeiten, Exkrementen oder auch Erde in Kontakt gekommen sind. Dann ist eine Desinfektion, gefolgt von einer Seifenwaschung, angezeigt. Die Verwendung von Dekontaminationstüchern erfolgt analog, abhängig davon, womit diese getränkt sind. «pak-ex» aus der Tube oder aus dem Pumpspender Angeboten wird «pak-ex» als Waschgel in der Tube (50 oder 200 ml), die überall einen Platz findet, oder im Pumpspender (250 ml). Zudem gibt es 500-ml-Einsätze (EU-Normgrösse) für alle gängigen Pumpspender in Hygieneboards, Duschräumen oder das Waschbecken im Magazin.
In der Schweiz erfolgt der Vertrieb exklusiv durch die Foppa AG aus Zizers (www.foppa.ch). Das Unternehmen präsentiert das Produkt an der Suisse Public 2026 im Zusammenhang mit modernen Lösungen für die Einsatzhygiene.
© Hersteller«Info» DermaPurge «powder-ex»: das Hautwaschmittel für Polizei und Militär
Vergleichbar mit PAK sind auch feinste Pulverpartikel hautgängig – und meist nicht einfach mit Wasser und Seife entfernbar. Dies gilt insbesondere auch für den beim Schiessen mit Feuerwaffen entstehenden Schmauch und Pulvergase. Dieser enthält unter anderem PAK, Formaldehyd, Ammoniak, krebserregende
Nitrosamine, Schwermetalle wie Barium, Antimon, Kupfer, Silber, Zinn, Zink sowie grössere Mengen Blei. Wie Rauchgase dringen auch Schmauch und Pulvergase an Übergangsstellen in die Haut ein – und schlagen sich auf der Kleidung, Einsatzmitteln sowie Oberflächen von (Indoor-) Schiessanlagen nieder.
Beim Waschen von Händen, Gesicht und Körper mit warmem Wasser und konventionellen Hautreinigungsmitteln werden grosse Anteile der gefährlichen Substanzen nicht entfernt – und es kommt zusätzlich zum kontraproduktiven «Wash-in-Effekt».
Abhilfe schafft das Hautreinigungsmittel «powder-ex». Dieses basiert auf Aktivkohle und speziellen Tonmineralien und entfernt anhaftenden Schmutz sowie Kleinstpartikel mit einer Effektivität von mehr als 99 Prozent. Das Produkt ist sehr hautverträglich, dermatologisch getestet, frei von Allergenen und entfernt ausser Schmauch und Russ auch Metallstäube, Pulverrückstände und andere Mikrofeststoff-Verschmutzungen. Dies macht es zum idealen Hautreinigungsmittel für Schützen, Büchsenmacher sowie beruflich mit Metallstäuben respektive -abrieben befasste Personen wie Materialwarte und Mechaniker.
