SPIK 2026 am 16. und 17. März in Bern
SPIK 2026: Umzug in die Festhalle in Bern
Die 18. Austragung des Schweizer Polizei Informatik Kongresses SPIK erstreckt sich wie schon im Vorjahr auf zwei Tage – und findet erstmalig in der neuen BERNEXPO-Festhalle statt.
Seit zwei Jahren befindet sich der Schweizer Polizei Informatik Kongress (SPIK) auf Höhenflug. Organisiert vom Verein Swiss Police ICT in Kooperation mit der Berner Agentur ZONE B markierten die Austragungen in den Jahren 2024 und 2025 jeweils Rekordmarken. In beiden Jahren wuchs die Zahl der Aussteller, es gab mehr Fachreferate und die Gästeschar wurde grösser. 2025 strömten total mehr als 1’000 Angehörige der Schweizer Blaulichtorganisationen sowie zahlreicher Systemanbieter nach Bern. Zahlreiche von ihnen blieben sogar über Nacht in der Bundesstadt – denn 2025 fand am Vortag des eigentlichen SPIK erstmals der «MSK-Halbtag» statt, eine Tagung mit Fokus auf die geplante «Mobile Sichere Breitbandkommunikation MSK», die das Polycom-System dereinst ablösen soll.
Am 16. und 17. März 2026 findet in Bern die 18. Auflage des Schweizer Polizei Informatik Kongresses SPIK statt – dieses Jahr erstmals in der neuen Festhalle in Bern.© SPIK
Eineinhalb Tage SPIK 2026
Da das Konzept des SPIK von den Zielgruppen sehr gut aufgenommen wird und 2025 alles «wie am Schnürchen» funktionierte, bleiben die Rahmenbedingungen 2026 nahezu unverändert. Tag 1, am 16. März 2026, ist dem Aufbau (Vormittag) sowie dem MSK-Halbtag gewidmet. Dieser startet um 13.15 Uhr mit der Begrüssung und der Eröffnungsrede, gefolgt von einer Keynote. Ab 15 Uhr dann stehen – in zwei Parallelsessions – gesamthaft vier Referate rund um das Thema «Mobile Sichere Breitbandkommunikation» auf dem Programm. Diese werden von den Unternehmen Swissphone, Swisscom, Huawei und Airbus bestritten und dauern jeweils 45 Minuten. Dazwischen liegt eine 15-minütigen Pause. Zum Abschluss des MSK-Halbtages, ab 17 Uhr, lädt die Organisation viele zum Apéro und Networking ein.
Am zweiten Tag, dem 17. März 2026, findet die traditionelle Standmesse statt – wobei gut die Hälfte der Stände auch schon während des MSK-Halbtags geöffnet sein werden. Tag 2 startet um 8.45 Uhr (Einlass ab 7.30 Uhr) und dauert bis 18 Uhr. Parallel haben die Gäste die Möglichkeit, ihr Fachwissen bei 20 Referaten auf den neuesten Stand zu bringen. Die Vorträge finden in vier Sälen statt, dauern je 30 Minuten – und widmen sich wie jedes Jahr sehr vielfältigen Themenkreisen.
Wieder mit «NEDIK»-Fachtagung
Ein dritter wesentlicher Bestandteil des SPIK ist auch dieses Jahr das «Netzwerk digitale Ermittlungsunterstützung Internetkriminalität NEDIK». Zum dritten Mal gewähren Spezialisten des Netzwerks vertiefte Einblicke in ihre Arbeit, zu Fällen und Kooperationen. Die Teilnahme an jedem der vier NEDIK-Referate ist wie immer exklusiv den Kräften der Polizeikorps sowie Angehörigen von Staatsanwaltschaften vorbehalten.
Mehr als vier Dutzend Aussteller
Die Vielfalt der an der Tischmesse des SPIK teilnehmenden Unternehmen bewegt sich auf vergleichbar hohem Niveau wie im Vorjahr. Bis Januar 2026 waren gemäss Auskunft der Organisation 52 Sponsoren angemeldet. Eintönigkeit ist entsprechend keineswegs zu erwarten. Zwar sind nicht wenige Sponsoren wie beispielsweise Hexagon, Swisscom, Unisys, Abraxas, sureVive oder Airbus – um nur einige zu nennen – seit vielen Jahren treue Unterstützer respektive Teilnehmer am SPIK. Doch wie jedes Jahr sind auch bei der 18. Auflage des SPIK wieder zahlreiche neue Unternehmen am Start.
Breites Spektrum an Themen geplant
Ein Blick auf die Themenliste der 2026 beim SPIK anstehenden Fachvorträge offenbart: Die Möglichkeiten, Chancen und Risiken von KI-Lösungen im Blaulichtsektor stehen einmal mehr im Fokus diverser Referate. Beispielsweise fokussiert die rola Security Solutions GmbH auf das Thema «KI-gestützte Bild- und Videoanalyse als Ermittlungswerkzeug der Zukunft». Die IABG GmbH gibt Einblicke, wie KI-Lösungen die Aufgaben von und die Tätigkeiten in Leitstellen beeinflusst und worauf bei entsprechenden Planungen zu achten ist. Und die PricewaterhouseCoopers AG beleuchtet die Transformation polizeilicher Kernprozesse durch rechtssichere KI-Lösungen.
Aber auch die Themenkreise Kommunikation und (Cyber-) Sicherheit kommen nicht zu kurz. Die smaro GmbH zeigt auf, wie die moderne und sichere Kommunikation auf Einsatzleitfahrzeugen der Zukunft aussieht (Bonding-Kommunikation) und Motorola Solutions beleuchtet, wie eine nahtlose Einsatzkommunikation unter Einbezug von Bodycams und Funk möglich wird.
Im Bereich Cybersicherheit widmet sich die Wavestone Consulting Switzerland AG dem Thema «Digitalisierung der Strafjustiz: Cyberresilienz als gemeinsame Aufgabe von Polizei, Justiz und IT», während die ELCA Informatik AG Interessierten näherbringt, wie Cybersicherheit bei Grossveranstaltungen gewährleistet werden kann.
Spezialisten der Abraxas Informatik AG referieren über «IAM PTI – Identity und Access Management als Schlüssel zur sicheren Zusammenarbeit von Polizeikorps» – und für Forensiker empfehlen wir den Fachvortrag «Das forensische Labor in der Hosentasche: Wie iPhones die Spurensicherung und Einvernahme revolutionieren», präsentiert von der PIC Systems AG.
Sehr konkret wird es wie immer bei jenen Fachbeiträgen, die sich laufenden oder kürzlich abgeschlossenen Beschaffungsprojekten widmen. Beispiele beim SPIK 2026 sind die Einführung des Mico-Kommunikationssystems bei der Kantonspolizei Tessin (Projekt NOTIS; Supercomputing Systems AG) sowie die Modernisierung der Sanitätsnotrufzentrale der Kantonalen Walliser Rettungsorganisation KWRO (HxGN Schweiz AG).
An den Hubs der Sponsoren erhalten die Gäste Informationen aus erster Hand – und auch das Networking und der Austausch mit Fach- und Berufskollegen kommen nicht zu kurz.© SPIK
Tickets und Teilnahme
Alle, die den SPIK 2026 und/oder den «MSK-Halbtag» besuchen wollen, benötigen pro Teilnahme-Tag jeweils ein entsprechend gesondertes Ticket (siehe Box). Diese sind wie immer für Vertreter der Wirtschaft und Private kostenpflichtig, während Angehörige von Behörden, Verwaltung, Blaulichtorganisationen etc. von freiem Eintritt profitieren.
«Fakten & Zahlen» SPIK 2026
Türöffnung zum «MSK-Halbtag» am Montag, 16. März 2026, ist um 12.30 Uhr. Das Programm startet um 13.15 Uhr. Geplant sind neben einer Eröffnungsrede und einer Keynote vier Referate von je 45 Minuten Dauer (zwei Parallelsessions in zwei Räumen). Ab 17 Uhr findet ein Apéro statt. Der Anlass endet um 18 Uhr.
Türöffnung zum SPIK-Haupttag am Dienstag, 17. März 2026, ist um 7.30 Uhr. Das Tagesprogramm startet um 8.45 Uhr mit der Begrüssungsrede, gefolgt von einem Plenumsreferat zum Thema «Drohnen». Ab 10 Uhr stehen die 20 Fachreferate und vier NEDIK-Beiträge auf der Tagesordnung. Diese finden in vier Räumlichkeiten statt. Mittagspause ist von 12 bis 13 Uhr. Um 13 Uhr findet das Mittagsplenum statt, die zweite Welle der Vorträge beginnt um 14 Uhr. Ab 16 Uhr besteht beim Apéro nochmals die Möglichkeit zum Networking. Offizielles Ende des SPIK 2026 ist um 18 Uhr.
Weiterführende Informationen inklusive Details zu Programm, Location und Anreise finden Interessierte auf www.swisspoliceict.ch.
Das Ticketing läuft über: www.eventfrog.ch
