Gefangen auf einem Stück Treibeis setzt Thomas Ulrich ein Notsignal ab. Es ist seine einzige Hoffnung. Der Polarfahrer bangt um sein Leben.

© thomasulrich.comAllein in der Arktis: Thomas Ulrich startet zum «Arctic Solo 2006». Der nächste Mensch ist tausende Kilometer weit entfernt von ihm. Allein in der Arktis: Thomas Ulrich startet zum «Arctic Solo 2006». Der nächste Mensch ist tausende Kilometer weit entfernt von ihm. Am 10. März 2006 um vier Uhr morgens kämpft Thomas Ulrich in der Arktis ums Überleben. Allein, festgesessen auf einer abgebrochenen, sieben mal sieben Meter grossen Eisscholle, löst er mit letzter Kraft den Notruf aus. Es ist klirrend kalt, minus 35 Grad Celsius. Ein Orkan tobt, peitscht das Wasser in hohen Wellen durch die gottverlassene Gegend, zerfetzt das Zelt und schleudert den Schlitten weg. Der Schweizer Polarfahrer hält seinen Notrucksack mit beiden Händen fest. Er hat Todesangst. Ulrich ist überzeugt, dass er diese Situation nicht überleben wird.

Plötzlich hat er Bilder seiner Beerdigung vor sich gesehen, weinende Freunde und Angehörige. Dann hat er sich wieder Mut gemacht: «Das kann nicht das Ende sein, reiss dich zusammen, kämpfe um dein Leben!» So beschreibt Ulrich in seiner Autobiografie «Thomas Ulrich – Horizont Nord» den schlimmsten Moment seines Lebens.

In seiner Verzweiflung schneidet Ulrich die auf eine Zeltplane gemalten Zeichnungen seiner Frau und der drei Töchter heraus. Behutsam steckt er die Stoffreste in die Hemdtasche. Wenn er schon sterben muss, will er seine Liebsten, die ihn immer wieder haben ziehen lassen, bei sich tragen.

Arctic Solo 2006

Zwei Jahre lang hat sich Thomas Ulrich kompromisslos auf «Arctic Solo 2006» vorbereitet. Er trainierte wie ein Besessener; dabei zog er bei seinen Trainingseinheiten von Grindelwald auf die Kleine Scheidegg zwei Autoreifen hinter sich her, um den Widerstand des Schlittens im Packeis zu simulieren. Oder er rannte mit einem 30 Kilogramm schweren Rucksack, vollgepackt mit alten Telefonbüchern, von Interlaken auf den Harder. Ulrich wollte als erster Mensch allein und ohne Unterstützung durch Helikopter-Transportflüge, Fallschirmabwürfe oder Nahrungsmitteldepots den Nordpol überqueren. Das Budget der Expedition belief sich auf 350'000 Franken.

Die Reise vom Arktischen Kap auf der Inselgruppe Sewernaja Semlja im Nordpolarmeer zur 1800 Kilometer entfernt gelegenen Ward-Hunt-Insel in Kanada sollte 100 Tage in Anspruch nehmen. Am 3. März 2006 brach Ulrich mit 200 Kilogramm Gepäck, verteilt auf zwei Schlitten, auf.

Sieben Tage später sass Ulrich auf einem Stück Treibeis.

@ thomasulrich.comEisbrecher: Thomas Ulrich kämpft sich mit einem Ganzkörper-Gummi­anzug durch das eiskalte Wasser.Eisbrecher: Thomas Ulrich kämpft sich mit einem Ganzkörper-Gummi­anzug durch das eiskalte Wasser.Geschenk mit persönlicher Widmung

Der Schreibende ist zu Besuch bei Thomas Ulrich in Beatenberg hoch über dem Thunersee. Im Atelier des Abenteurers duftet es nach Kaffee. Hinten im Raum stapeln sich Polarschlitten, Expeditionsschuhe, Ski, Zuggurte, Kochersysteme und Skistöcke. Dieses Equipment vertreibt Ulrich in seinem Online-Polarshop.

An den Wänden hängen Bilder seiner Expeditionen und Souvenirs. So zum Beispiel Walwirbel aus der Arktis. Im Regal stehen Ordner, Bücher, Magazine und Landkarten. Ulrich holt seine Autobiografie hervor und schenkt sie dem verblüfften Gast. Er schreibt ihm eine Widmung: «Jede grosse Leistung beginnt mit der Entscheidung, es zu versuchen.»

Wintererstbesteigung am Cerro Torre 1999

1967 in Matten bei Interlaken geboren und aufgewachsen, hält sich Ulrich gerne in der Natur auf. Als Bub baut er Baumhütten im Wald, mit 15 Jahren besucht er zum ersten Mal einen Klettergarten. Später entdeckt er die Fotografie. Nach Bergtouren kehrt er jeweils stolz zu den Eltern zurück und zeigt ihnen atemberaubende Bilder seiner Gipfelstürme. Allmählich wird Ulrich klar, dass er nicht länger als Zimmermann arbeiten will, sondern Extrembergsteiger, Fotograf oder Kameramann sein möchte.
Oder Abenteurer.

«Ich brauche neue Herausforderungen im Grenzbereich. So spüre ich das Leben intensiver», sagt Thomas Ulrich. Er suche das Exklusive, wolle seinen eigenen Weg gehen. Die Sicherheit habe dabei immer höchste Priorität.

1999 erhält Ulrich seinen ersten grossen Auftritt als Fotograf. Das Natur- und Wissensmagazin «National Geographic» engagiert ihn, damit er Bilder von seiner Wintererstbesteigung der Cerro-Torre-Westwand in Patagonien heimbringt. Die Pioniertat gelingt, Ulrich besteigt am 14. Juli 1999 den 3'128 Meter hohen Obelisken aus Granit und Eis gemeinsam mit Greg Crouch und den beiden Schweizern David Fasel und Stephan Siegrist.

Retro-Begehung der Eiger-Nordwand 2002

Auch als Kameramann macht sich Thomas Ulrich einen Namen. In der von ihm mehrmals durchstiegenen Eiger-Nordwand setzt er 2002 sein eigenes Projekt um: Er filmt im Auftrag von SF DRS und Arte, wie Michal Pitelka und Stephan Siegrist in authentischer Ausrüstung der 1930er-Jahre auf der Route der Erstbesteiger hinaufklettern.

Ein Jahr später begleitet Ulrich das Schweizer Fernsehen als Kameramann an den Mount Everest, den mit 8'848 Metern höchsten Berg der Welt. Beim Mushroom Rock auf 8'570 Metern muss die Seilschaft wegen aufziehenden Wolken und starkem Wind umkehren.

Andere Aufträge führen Thomas Ulrich an den Tällistock, wo er bei den Dreharbeiten des James-Bond-Streifens «Goldeneye» als Safety Guide und Bergführer fungiert, oder nach Grönland, wo er bei der Romanverfilmung «Fräulein Smillas Gespür für Schnee» Verantwortung übernimmt.


© thomasulrich.comKinderzeichnungen: Im schlimmsten Moment seines Lebens ist Thomas Ulrich die Familie ganz nah.Kinderzeichnungen: Im schlimmsten Moment seines Lebens ist Thomas Ulrich die Familie ganz nah.Expedition ins Franz-Josef-Land 2007

Seine Leidenschaft für die Arktis entdeckt Ulrich durch seine Ex-Frau. Sie ist Norwegerin. In Norwegen haben Polarreisen grosse Tradition. Ulrich beschliesst, mit seinem langjährigen Partner Børge Ousland auf den Spuren des norwegischen Polarforschers Fridtjof Nansen zu wandeln – vom Nordpol zur Northbrook-Insel, 1'400 Kilometer zu Fuss, auf Ski oder im Kajak.

Am 1. Mai 2007 starten Ulrich und Ousland vom Nordpol aus zur sibirischen Inselgruppe Franz-Josef-Land. Sie kommen in Tagesetappen von neun Stunden gut voran und schaffen zu Beginn der Expedition dank der Unterstützung des Zugsegels 14 bis 19 Kilometer pro Tag. Das Essen ist eintönig. Jeden Tag wollen 4'000 bis 6'000 Kalorien verputzt werden.

Zum Frühstück essen die beiden Polarfahrer eine Art Porridge mit Zucker, Milchpulver und Öl. Als Zwischenverpflegung gibt es einen Mix aus Trockenfrüchten, Haferflocken, Nüssen, Zucker, Olivenöl und etwas Salz. Dazu 150 Gramm Schokolade und 50 Gramm getrocknetes Rentierherz. Zum Abendessen werden auf dem Benzinkocher 100 Gramm gefriergetrocknetes Fleisch, Kartoffelstock und Butter gebrutzelt.

Als die Nahrung knapp wird, schiesst der geübte Jäger Ousland Seehunde. «Sie schmecken etwas tranig», sagt Ulrich. Auch Seevögel stehen auf dem Menüplan.

Am 40. Expeditionstag kommt der Eisbär – das grösste an Land lebende Raubtier der Welt.

«Wenn man auf Eisbären vorbereitet ist, kann man die Sache relativ gelassen angehen», sagt Thomas Ulrich. Leuchtraketen und Pfefferspray genügten in der Regel, um den ungebetenen Besucher zu verscheuchen. Im Notfall müsste von einer Schusswaffe Gebrauch gemacht werden. Während der Nacht spannen die Polarfahrer jeweils einen Zaun mit Knallkapseln um das Lager. «Der Eisbär ist neugierig, aber sehr zurückhaltend. Er sieht nicht so gut, hat aber ein gutes Gehör und eine ausgezeichnete Nase», meint Ulrich.

Am 24. Juli 2007, nach fast drei Monaten, erreichen Thomas Ulrich und BØrge Ousland das Kap Flora auf der Northbrook-Insel. Für diese unfassbare Leistung erhalten die beiden Freunde ein Jahr später den Ritterschlag: Das Magazin «National Geographic» zeichnet sie als «Adventurers of the Year 2008» aus.

Rettung mitten in der Nacht

© thomasulrich.comGerettet: Thomas Ulrich an Bord des russischen Rettungshelikopters.Gerettet: Thomas Ulrich an Bord des russischen Rettungshelikopters.Der Sturm in der Arktis hat nachgelassen. Es ist deutlich wärmer geworden. Thomas Ulrich sitzt in einem tranceähnlichen Zustand auf der Eisscholle und wärmt seine kalten Füsse am Benzinkocher. Eine bleierne Müdigkeit befällt ihn. Er darf jetzt nicht einschlafen. Das wäre fatal. Seit über drei Tagen hat er nicht geschlafen. Alle 60 Minuten telefoniert Ulrich mit seinen beiden Helfern – mit Hans Ambühl, der in Interlaken die Satellitenbilder beobachtet, und mit dem russischen Expeditionsleiter Viktor Bojarski, der nun die Rettung organisiert.

Eine Bankgarantie für die beiden Rettungshelikopter in der Höhe von 120'000 Franken hat Ulrich hinterlegt.

Am 12. März um 1.14 Uhr Ortszeit hört Thomas Ulrich die beiden Rettungshelikopter. Er feuert mehrere Leuchtraketen ab. Die Piloten finden ihn leicht. An Bord schaltet Ulrich den Notfallsender ab. Nach 89 Stunden ohne Schlaf fallen ihm die Augen zu.


Kritik sorgt für ein Umdenken

Nach seiner Rückkehr in die Schweiz muss Thomas Ulrich Kritik einstecken – erstmals in seinem Leben als Abenteurer. «Eine Frau schrieb mir, dass es schade sei, dass ich nicht vom Eisbären gefressen worden bin», sagt Ulrich ratlos. «Ich bin mir bewusst, dass ich bei den Menschen mit meinen Expeditionen auf Widerspruch stossen kann.»

Ulrich fällt in ein dunkles Loch. Er hinterfragt sein Tun; einmal will er aufhören, das andere Mal weitermachen. Seine Ehe scheitert, er erleidet Einkommenseinbussen, holt sich Hilfe bei einem Coach. «Das Scheitern in der Arktis hat mich befreit», sagt Thomas Ulrich heute. «Früher war für mich all das, was ich machte, irgendwie normal. Heute kaschiere ich das Risiko nicht mehr. Ich stehe dazu, dass ich ein Spinner bin. Das ist meine Persönlichkeit. Und so bin ich nach drei Jahren aus dem schwarzen Loch gekommen.»

Ein Jahr in einer Trapperhütte

Die Arktis ist seine grosse Leidenschaft geblieben. Jedes Jahr im April führt Thomas Ulrich Gäste zum Nordpol. Das 14-tägige Abenteuer kostet pro Person rund 50'000 Franken. Was Ulrich von seinen sportlichen Kunden verlangt: «Sie müssen fünf bis zehn Tage durchbeissen können. Wenn sie das schaffen, kommen sie verändert zurück.» Auch als Vortragsredner ist Ulrich ein gefragter Mann (siehe dazu den separaten Artikel).
2019 möchte sich Thomas Ulrich einen Traum erfüllen. Die norwegische Regierung sucht passionierte Jäger, die in Spitzbergen ein Jahr lang eine Trapperhütte pachten und mithelfen, die Population der Rentiere, Seehunde und Polarfüchse zu regulieren. Ulrich hat sich beworben. Bekommt er die Stelle, wird er sich auf der Inselgruppe zwischen dem norwegischen Festland und dem Nordpol ins nächste Abenteuer stürzen. Diesmal ist er nicht allein. Seine Partnerin Sylvia wird auf ihn aufpassen.

Abenteurer und Blaulichtprofis – Berufe am Limit

© thomasulrich.comThomas Ulrich während eines Vortrags bei Mercedes-Benz.Thomas Ulrich während eines Vortrags bei Mercedes-Benz.Als Vortragsredner trägt Thomas Ulrich seine Erfahrung in die Unternehmenswelt. Der Abenteurer sieht Gemeinsamkeiten zwischen seinen Expeditionen und Blaulichteinsätzen.

Thomas Ulrich ist ein überzeugender Redner. Am diesjährigen Schweizer Polizei-Informatik-Kongress (SPIK) in Bern spannte der 51 Jahre alte Polarfahrer aus dem Berner Oberland einen Bogen vom Abenteurer zu den Blaulichtorganisationen.

«Sowohl Abenteurer als auch Rettungskräfte müssen sich jeweils aufs Schlimmste gefasst machen», sagt Ulrich. «Unter Umständen nimmt ein Feuerwehrmann bei seinem Einsatz das grössere Risiko auf sich als ich bei meinen Expeditionen in der Arktis.»

Auf seiner Website erklärt Ulrich seine Expeditionsvorbereitungen: «Scheitern ist möglich. Ich will es nicht. Dennoch muss es einen Plan geben, was im schlimmsten aller möglichen Szenarien zu tun ist, einen Notfall- und Rettungsplan, für mich, für mein Team zu Hause, für Rettungskräfte, für meine Familie. Verantwortung bedeutet, sich auch mit Szenarien zu beschäftigen, von denen man nicht will, dass sie real werden. Je schonungsloser und intensiver man dies macht, umso wirkungsvoller verhindert man das Eintreten des ‹Worst Case›.»

Es geht um Leidenschaft

Ulrich wurde nach seinem Scheitern in der Arktis (siehe Haupttext) dafür kritisiert, dass die Piloten der russischen Rettungshelikopter seinetwegen ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen mussten. «Diese Kritik kann ich nicht verstehen», sagt Ulrich. «Blaulichteinsatzkräfte üben ihren Beruf mit der gleichen Leidenschaft aus wie ich. Ich war ja selbst einmal Mitglied einer alpinen Rettungskolonne. Ohne diese Passion könnten diese Menschen ihre mitunter gefährliche Arbeit nicht verrichten.»

Ob bei Mercedes-Benz, Ernst & Young oder Credit Suisse – Ulrich kann begeistern und auf die individuellen Bedürfnisse seiner Kunden eingehen. «Idee, Vision, Planung, Umsetzung: Meine Expeditionen haben viel mit Management zu tun», sagt der Abenteurer. «Ich sage den Managern nicht, wie sie es machen sollen. Ich erzähle ihnen einfach meine Geschichte. Jeder soll aus meinem Vortrag das herausnehmen, was ihn am meisten berührt.»
Allzu oft würden die Menschen heutzutage aufgeben, wenn es schwierig werde, meint Thomas Ulrich. Früher hätten die Abenteurer und Forscher diese Möglichkeit nicht gehabt – aufgeben hätte den Tod bedeutet. «Mich auf eine Expedition zu begeben, heisst für mich, dass ich mit den Bedingungen zurechtkommen muss, die ich vorfinde. Meine Strategie muss ein festes Ziel haben, doch sehr flexibel in der Zielerreichung sein.»


Grenzen gezielt überschreiten

Am Nordpol sagt Ulrich oft zu seinen Kunden: «Dieser Ort wäre jetzt etwas für Führungskräfte. Wenn es draussen kalt und unangenehm ist, müssten sie lernen, zusammen und nicht gegeneinander zu arbeiten.» Ulrichs Botschaft lautet: «Grenzen sind für mich keine Endpunkte. Sie sind Herausforderungen, die es zu überwinden gilt. Die Welt braucht Menschen, die immer wieder Grenzen überschreiten, neue Horizonte öffnen. Nur so kommen wir weiter.»

Thomas Ulrich kann für viele Führungskräfte ein Vorbild sein. Vor allem wenn es um die Motivation für die tägliche Arbeit geht. «Ich fiebere der Zeit im Eis entgegen. Meine Vorbereitung ist so gut, dass nicht 100 Tage Qual auf mich warten. Das Bewusstsein, etwas Neues zu schaffen, lässt mich immer weiter gehen. Wenn ich im Eis stehe und um mich blicke, wenn sich die arktische Landschaft aus dem Dunst schält, wenn ich sehe, wie bizarre Eisfinger in den Himmel ragen – dann bin ich dankbar für dieses Leben. Und gewinne Kraft aus dieser Schönheit der Natur.»

www.thomasulrich.com

Gefangen auf einem Stück Treibeis setzt Thomas Ulrich ein Notsignal ab. Es ist seine einzige Hoffnung. Der Polarfahrer bangt um sein Leben. Am 10. März 2006 um vier Uhr morgens kämpft Thomas Ulrich in der Arktis ums Überleben. Allein, festgesessen auf einer abgebrochenen, sieben mal sieben Meter grossen Eisscholle, löst er mit letzter Kraft den Notruf aus. Es ist klirrend kalt, minus 35 Grad...
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