Seit 2013 ist die AkkuPoint AG aus Villmergen eine verlässliche Partnerin für Produkte und Lösungen für Blaulichtorganisationen. Wir forschten anlässlich des Zehn-Jahre-Jubiläums am 1. September 2023 nach den Gründen für den Erfolg.

Polizeikorps, Feuerwehren, Medizinalunternehmen sowie Industriekunden aus der ganzen Schweiz vertrauen seit zehn Jahren auf Akkus, Batterien, Lichtlösungen, Systeme für die mobile Stromversorgung sowie Funkzubehör, Lade- und Prüftechnik, Schutzhelme, Gehörschutz und individuelle Sonderanfertigungen der AkkuPoint AG. Diese vertreibt hochwertige Produkte spezialisierter Hersteller, bietet mit den Marken AkkuPoint Original und SolarPoint aber auch eigene Ideen und individuelle Entwicklungen an. Diese entstehen einerseits basierend auf Ideen der Firma selbst – und werden andererseits sehr gezielt in Kooperation mit den Kunden entwickelt, um deren teils sehr spezifische Herausforderungen zu lösen.

© Jörg RothweilerRund 100 Gäste feierten am 1. September in Villmergen das Zehn-Jahr-Jubiläum der AkkuPoint AG und erhielten dabei auch Informationen zu Neuheiten, beispielsweise zu Funklösungen für Motorradhelme.Rund 100 Gäste feierten am 1. September in Villmergen das Zehn-Jahr-Jubiläum der AkkuPoint AG und erhielten dabei auch Informationen zu Neuheiten, beispielsweise zu Funklösungen für Motorradhelme.Kein Handelsbetrieb, sondern eine Lösungsschmiede

Weshalb diese enge Zusammenarbeit mit den Kunden ­essenziell für den Unternehmenserfolg ist, erklärt uns ­Mauro De Santo, Inhaber und technischer Direktor, der die AkkuPoint AG anno 2013 gemeinsam mit Mauro Autino,­ ­Inhaber und Geschäftsführer, gegründet hat, am Zehn-Jahr-Jubiläumsfest, zu dem rund 100 Kunden aus dem ganzen Land nach Villmergen gereist sind: «Die DNA unserer Firma umfasst drei Ebenen: zuverlässige Qualität, eine persönliche Bindung zu unseren Kunden sowie die Bereitschaft, gemeinsam mit diesen massgeschneiderte Lösungen zu ­entwickeln, die effektive Herausforderungen nachhaltig lösen, skalierbar sind und die hohen spezifischen An­forderungen und Normen respektive ­Zertifizierungen, welche sowohl im Bereich der Blaulichtorganisationen als auch der Medizinaltechnik zu berücksichtigen sind, zu 100 Prozent erfüllen.»

Was etwas sperrig tönt, ist eigentlich ganz simpel, wie ­Mauro Autino erläutert: «Egal, ob Industrie, Medizinaltechnik, ­Polizei oder Feuerwehr: Unsere Kunden haben sehr hohe Anforderungen an ihre Ausrüstung – und die ­entsprechenden Produkte unterliegen teils komplexen Zertifizierungs-, und Prüfrichtlinien sowie strengen Normen, beispielsweise von Swiss Medic. Dabei sind die Hersteller entsprechender ­Standardprodukte nicht immer gewillt respektive nicht in der Lage, passgenaue Individuallösungen anzubieten. ­Geschieht dies, kommen wir ins Spiel. Vergleichsweise als kleines Unternehmen mit aktuell 13 Mitarbeitenden, von denen jede Person ihre ganz eigenen Stärken ins Team einbringt, sind wir sehr beweglich, technisch erfahren – und vielseitig begabt. So gelingt es uns, gemeinsam mit unseren Kunden Ideen in die Realität umzusetzen, die klar mess­bare Mehrwerte generieren.»

Vielseitig begabt, sehr beweglich und schnell

Dabei seien die Herausforderungen, die die Kunden an das Team der AkkuPoint AG herantragen, teils vielschichtig und oft auch komplex, sagt Mauro De Santo. «Ein Kunde benötigt eine kompakte und doch leistungsstarke Licht­lösung samt zugehöriger mobiler Stromversorgung. Ein anderer wünscht sich einen im Ladegerät integrierten USB-Anschluss, um Peripheriegeräte anbinden und zugleich aufladen zu können. Ein Dritter sucht eine ebenso ergonomische wie zuverlässig funktionierende Push-to-talk-Bedieneinheit für die im Töffhelm integrierte Hör-Sprech-Garnitur – und manchmal stehen Anwender in der ganzen Schweiz vor einem Problem, für welches wir dann in ­Rekordzeit eine praktikable und zeitnah verfügbare Lösung entwickeln sollen.»

Heute bietet die AkkuPoint AG – neben vielem anderen – ein mehr als 70 Produkte umfassendes Zubehör-Sortiment für das TPH900 an, bestehend aus High-Capacity-Akkus, Fahrzeug- und Mehrfach-Ladestationen, Handmonofonen, Headsets, Holstern sowie Ersatzteilen. Zudem befasst sich das Unternehmen intensiv mit «Produkten von morgen» und will dazu gezielt die Bereiche «mobile Stromversorgung»,
«Solarenergienutzung» und «Innovation» verstärken, wofür zusätzliche Fachkräfte gesucht werden.

© Jörg RothweilerDas 13 Köpfe zählende Team der AkkuPoint AG besteht aus fünf Frauen und acht Männern, die sich hervorragend ergänzen.Das 13 Köpfe zählende Team der AkkuPoint AG besteht aus fünf Frauen und acht Männern, die sich hervorragend ergänzen.Persönlichkeit wird grossgeschrieben

Was sich im Lauf der Feierlichkeiten zum Zehn-Jahr-­Jubiläum ebenfalls zeigte, ist die enge Verbundenheit der AkkuPoint AG zu ihrer aus dem ganzen Land angereisten Kundschaft. Man wähnte sich weniger auf einem Firmen­anlass als auf einer grossen Familienfeier. Entsprechend war das «Sie» eher die Ausnahme und das «Du» meist die Regel.

Zudem zeigte sich, dass das Team der AkkuPoint AG ähnlich heterogen komponiert ist wie die Kundschaft. Die Altersspanne der Mitarbeitenden reicht von etwas über als 20 Jahren bis in die Mitte des sechsten Lebensjahrzehnts, der Frauenanteil ist – für ein technologieorientiertes Unter­nehmen – hoch und hätten die Mitarbeitenden ihre Pässe gezückt, hätte man Ausweispapiere aus gut einem halben Dutzend Ländern bewundern können.

Ein heterogenes Team für ein starkes Ganzes

«Gemischte Teams sind effizienter, innovativer und flexi­­-bler – das weiss man ja», schmunzelt Mauro De Santo. «Wir wissen das natürlich auch und suchen unsere Mitarbeitenden einzig nach deren persönlichen Stärken aus. So konnten wir seit 2016, als die erste Mitarbeitende bei uns anfing, ein heute sehr vielseitig begabtes Team zusammenstellen, in welchem sich die Summe der Fähigkeiten der Einzelpersonen zu einem äusserst schlagkräftigen Ganzen ergänzt.»

Am späten Abend, als die Festgesellschaft sich langsam auflöste, verriet uns Mauro Autino zudem, wie er und ­Mauro De Santo sich ursprünglich kennenlernten – und was sie dazu bewog, ohne Bank oder Investoren im Hintergrund, allein auf sich selbst gestellt das Risiko «Firmengründung» einzugehen. Mauro Autinos heutige Frau hatte zu Berufsschulzeiten eine gute Freundin – die sich in Mauro De ­Santo verliebte. So wurden die beiden Mauros gute Kollegen. ­Beruflich war die Firma, bei der Mauro Autino arbeitete, ­Kundin des Unternehmens, bei dem Mauro De Santo als Verkaufsleiter arbeitete. «Entsprechend tauschten wir uns auch im privaten Umfeld oft über berufliche Themen und Frage­stellungen aus – und irgendwann stellten wir fest, dass wir gute Ideen und klare Vorstellungen haben, wie man alles besser machen könnte», verrät Mauro De Santo.

Das war der Startschuss für die Vision der eigenen Firma – und im September 2013 gründete das Duo in Villmergen die AkkuPoint AG. Heute, zehn Jahre später, ist das Unter­nehmen, dessen erster grosser Auftrag die Lieferung von rund sechs Dutzend mit einer zertifizierten Hör-Sprech-Garnitur ausgerüsteten Helmen an ein Polizeikorps in der Romandie war, nicht nur im anspruchsvollen Behördenmarkt eine ­anerkannte Grösse – und den beim Jubiläum anwesenden Gästen wurde klar: Die Akkus der Firmengründer und ihres Teams sind nach wie vor vollgeladen und in Villmergen werden auch künftig weg­weisende In­no­­­vationen für Blaulicht­kräfte ­ent­stehen.

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